Yoga und oft gestellte Fragen!

Du hast jetzt schon öfter von Yoga gehört und hast da noch die ein oder andere Frage.

Nein! Jeder Körper ist anders und jeder übt nach seinen Bewegungsmöglichkeiten. Ein Grundprinzip im Yoga lautet: „Bleib auf deiner Matte“. Es geht also auch darum, dich nicht mit anderen zu vergleichen. Und mit der Zeit gewinnst an Beweglichkeit und damit auch an Vitalität.
Bequeme Sportkleidung, in der du dich gut bewegen kannst, ist super.
Ob Surfer, Fußballer oder Tänzer: Yoga ist keine „Mädchen-Sache“ mehr und eigentlich auch nie gewesen. Ursprünglich wurde es nämlich von Männern für Männer konzipiert. Beim Yoga setzt du dein eigenes Körpergewicht als Widerstand ein. Deine Muskulatur wird gekräftigt und gedehnt – auch Bereiche wie die rückseitige Oberschenkelmuskulatur werden mit den Yoga-Übungen angesprochen. Rückenbeschwerden können gelindert werden. Du lernst, deine Gedanken zu beobachten, wirst aufmerksamer und kannst dadurch besser mit schwierigen Situationen im Job umgehen. So bleibst du souverän und triffst auch in brenzligen Situationen gute Entscheidungen.
Vinyasa Yoga beruht auf dem traditionsreichen und herausfordernden Ashtanga Vinyasa Yoga System, dessen Vorreiter Sri.K. Pattabhi Jois war. Im klassischen Ashtanga praktiziert man eine festgelegte Reihenfolge von Übungen, an die man sich konsequent hält. Vinyasa Flow Yoga ist dagegen etwas freier in der Abfolge. Beide Richtungen verbinden Atmung und Bewegung miteinander (Vinyasa).
Bei der Vielfalt an Yoga-Richtungen haben Einsteiger die Qual der Wahl. Deswegen ist es richtig und wichtig, unterschiedliche Yoga-Stile auszuprobieren und herauszufinden, in welchem man sich wohl fühlt. Vinyasa, Anusara, Bikram, Kundalini, Sivananda, Ashtanga oder Vini, am Ende ist es eine Typfrage, in welcher Richtung man sich aufgehoben fühlt. Es gibt so viele Richtungen, wie es unterschiedliche Typen von Menschen gibt. Yoga hat dennoch immer dasselbe Ziel.
Yoga und Meditation sind untrennbar miteinander verbunden. Der von Patanjali geprägte klassische Yogaweg des achtgliedrigen Pfades sieht Meditation als siebten Punkt vor. Eine regelmäßige Meditationspraxis hält eine Reihe heilsamer Erfahrungen bereit. Unter anderem die Entwicklung einer wert- und vorurteilsfreien Haltung anderen gegenüber. Mehr dazu erfährst du auch in den Kursen.